Blog · Anbieterunabhängige PIM-Beratung

PIM-Einstieg für Unternehmen ohne PIM: Die ersten drei Schritte

Veröffentlicht am 15. August 2026


Die meisten PIM-Einführungsprojekte scheitern nicht an der Technik, sondern an einer zu früh getroffenen Systementscheidung — bevor klar war, was das eigene Unternehmen eigentlich braucht. Wer noch kein PIM im Einsatz hat, sollte deshalb mit der Anforderung anfangen, nicht mit dem Produktvergleich.

Schritt 1: Anforderungsaufnahme

Bevor ein System zur Debatte steht, lohnt sich eine strukturierte Bestandsaufnahme: Wie viele Produkte, wie viele Kanäle, wie viele Sprachen, welche bestehenden Systeme (ERP, Shop, Marktplatz-Anbindungen) müssen angebunden werden? Diese Phase dauert bei den meisten Projekten 2 bis 3 Wochen.

Schritt 2: Anbietervergleich statt Bauchentscheidung

PIM-Systeme unterscheiden sich deutlich — offene Plattformen wie Pimcore mit breiterem Architektur-Scope, spezialisierte Enterprise-Systeme wie inriver für technische Produkte, oder niedrigschwellige Einstiegslösungen für kleinere Kataloge. Ein anbieterunabhängiger Vergleich nach Anforderungsprofil vermeidet, dass die Entscheidung von der überzeugendsten Demo statt vom tatsächlichen Bedarf abhängt.

Schritt 3: Proof of Concept vor der Vertragsunterschrift

Ein Proof of Concept mit den engsten Kandidaten — typischerweise 4 bis 6 Wochen — zeigt, ob ein System mit den eigenen, realen Produktdaten tatsächlich funktioniert, nicht nur mit Demo-Daten des Anbieters. Erst danach folgt eine belastbare Entscheidungsvorlage.


Passend zum Thema

Prüfen Sie den eigenen Stand statt nur zu lesen.

PIM-Fit-Finder starten
Newsletter